Amalgamreste aufbewahren & entsorgen

Online-Abholauftrag für volle Amalgambehälter nutzen und Austauschbehälter erhalten!

Professionelle Amalgamentsorgung
zum Schutz für Personal & Patienten

Amalgamreste entsorgt medentex als zertifizierter Entsorger nach Abfallschlüssel 180110. Dazu zählen gebrauchte Filtersiebe, leere Amalgamkapseln, Überschussamalgam, Brücken und Kronen, Stopfreste und Amalgam-Schlämme.

Zur notwendigen Sammlung stellen wir den Praxen sicher verschließbare Spezialbehälter. Diese sind mit unserem eigens entwickelten Mittel HG-Protect ausgestattet. So wird die Sicherheit für Patienten, Praxisteam und Zahnarzt gewährleistet und Quecksilberdämpfe werden reduziert.

Gesundheitliche Gefahr für Mensch & Natur durch Quecksilber

Der gesundheitsgefährdende Stoff Quecksilber kann laut diverser Studien zu einer chronischen Quecksilbervergiftung beim Menschen und damit zu gesundheitlichen Langzeitschäden führen. Doch wie kommt es zu einer chronischen Quecksilbervergiftung?

Ein Grund kann der immer wiederkehrende berufliche Kontakt mit dem Gefahrenstoff sein. Auch wer kontinuierlich nur kleine Mengen aufnimmt, könnte Quecksilber im Körper anreichern. Quecksilber hat besonders in der Atemluft toxische Auswirkungen auf den Menschen. Eingeatmet werden circa 80 Prozent des Quecksilberdampfes in der Lunge resorbiert und gelangen in den Blutkreislauf. Negative Folgen für das zentrale Nervensystem und Lungenschäden können das Resultat sein. Anfängliche Vergiftungen können sich zum Beispiel durch Kopfschmerzen äußern. Auch Müdigkeit und Gliederschmerzen können Symptome sein. Sogar neurologische und psychische Langzeitschäden wie Nervenschädigungen können die Folge sein.

Quecksilber & Quecksilberdämpfe in der Zahnarztpraxis

Quecksilber und Quecksilberdämpfe sind gesundheitliche Risikoquellen in jeder Zahnarztpraxis. Mit einem Anteil von 50 Prozent ist Quecksilber Hauptbestandteil des zahnärztlichen Amalgams. Durch die notwendige Sammlung von Stopfresten, gebrauchten Filtersieben, leeren Amalgamkapseln und Schlämmen entstehen zusätzliche Gefahrenquellen. Praxen müssen auch extrahierte Zähne lagern und sicher aufbewahren, wenn diese Amalgamreste enthalten.

Amalgamentsorgung Zahnarzt: Die Praxis ist verantwortlich

Jede Zahnarztpraxis ist für die sichere Sammlung und Aufbewahrung von Amalgamresten und damit Quecksilber verantwortlich. Dazu zählen gebrauchte Filtersiebe, Amalgam-Schlämme aus Amalgamabscheidern, leere, benutzte Amalgamkapseln, Überschussamalgam, Brücken und Kronen, Stopfreste, extrahierte Zähne (mit Amalgam).

Der sichere Umgang mit Quecksilber in der Praxis

Dentalamalgam darf von Zahnärzten seit 2019 nur in vordosierter, verkapselter Form, die der Norm ISO 20749:2017 Zahnheilkunde – Gekapseltes zahnärztliches Amalgam entsprechen, verwendet werden. Loses Quecksilber in der Praxis ist verboten. Damit wird ein erhöhter Schutz für Personal und Patienten erreicht. Wichtig ist, dass Hautkontakt mit frisch gemischtem Amalgam und Quecksilber vermieden wird. Ebenso tragen Hochleistungsabsauganlagen beim Einsetzen oder Entfernen einer Amalgamfüllung zum besseren Schutz bei. Alle amalgamkontaminierten Behandlungsinstrumente müssen vor der Hitzedesinfektion oder der Sterilisation gereinigt werden. Auch sollten Praxen weder Bleichmittel noch chlorhaltige Reinigungsmittel zum Spülen von Abwasserleitungen verwenden.

HG-Protect von medentex – eine sichere Lösung

Die wässrige Lösung aus Alkohol, Kupfer-, Thiosulfat- und Iodid-Ionen ist in einem Schwamm gebunden, der in den Spezialbehältern von medentex eingesetzt wird. Auch bei maximaler Behälterbefüllung wird mit HG-Protect der höchstmögliche Wirkungsgrad zur Reduzierung von Quecksilberdämpfen erreicht.

Minimiertes Gesundheitsrisiko wissenschaftlich untersucht

Eine wissenschaftliche Untersuchung von medentex zeigte, dass die Werte bei ungeprüften Behältern mit HG-Protect bis zu 97 Prozent unter dem MAK*-Wert liegen und so das Gesundheitsrisiko auch beim täglichen mehrfachen Öffnen der Sammelbehälter minimieren.

* Maximale-Arbeitsplatz-Konzentration von 50 μg/m3 für die Quecksilberkonzentration in der Luft laut WHO.

Amalgamentsorgung bei medentex beauftragen

Wie Sie Amalgamabfälle zum Beispiel auch mit Amalgam restaurierte extrahierte Zähne aufbewahren, erfahren Sie von uns, Ihrem zertifizierten Entsorger. Amalgamreste entsorgen und recyceln wir seit über 30 Jahren. Die Bereitstellung von Spezial- und Entsorgungsbehältern ist Bestandteil unserer verschiedenen Service-Angebote. Erkundigen Sie sich nach Ihrem passenden Service!

medentex beauftragen

Ihre HG-Protect Vorteile

  • Schutz vor austretenden Quecksilberdämpfen
  • Sicherheit für Mitarbeitende der Zahnarztpraxen und Patient:innen
  • Höchstmöglicher Wirkungsgrad

Unsere HG-Protect-Spezialbehälter für amalgamhaltige Abfälle

FAQ

Amalgamhaltige Abfälle

Erhalte ich für das Sammeln von Amalgamresten entsprechende Spezialbehälter?

Ja, für die Sammlung der Abfälle erhalten Vertragskunden unsere HG-Protect Spezialbehälter. Die Behälter stellen eine sichere Möglichkeit dar, um Quecksilberdämpfe zu reduzieren. Die wässrige Lösung aus Alkohol, Kupfer-, Thiosulfat- und Iodid-Ionen ist in einem Schwamm gebunden, der in den Spezialbehältern von medentex eingesetzt wird.

Müssen zusätzlich vor Gebrauch Desinfektionsmittel in die Behälter gefüllt werden?

Nein, es dürfen keine Flüssigkeiten eingefüllt werden. Die HG-Protect Behälter enthalten eine wässrige Lösung aus Alkohol, Kupfer-, Thiosulfat- und Iodid-Ionen, welche in einem Schwamm gebunden und im Behälter eingesetzt ist. Auch bei maximaler Behälterbefüllung wird mit HG-Protect der höchstmögliche Wirkungsgrad zur Reduzierung von Quecksilberdämpfen erreicht.

Warum können Zahnarztpraxen nicht alle Amalgam-Abfälle in einen Behälter füllen?

Die jeweiligen Abfälle müssen getrennt gesammelt werden, um eine Verwertung zu ermöglichen. Werden die Amalgamabfälle nicht sortenfrei getrennt, wird das Recycling der Abfälle erheblich erschwert. Mit der richtigen Trennung leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und ermöglichen eine effiziente Nutzung der uns zur Verfügung stehenden Ressourcen.

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